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Zastler Mountainbike-Hüttenwochenende 18.-19.05.2019

Um die lange Durststrecke zwischen zwei Skisaisons zu überbrücken, hatten sich am 18.-19. Mai mountainbikebegeisterte des Skiclubs und deren Fangemeinschaft auf ein Hüttenwochenende gen Zastler-Tal aufgemacht. Das Ziel sollte ein geselliges Beisammensein mit einem Übermaß an Grillgut sein. Dafür traf man sich am Samstagvormittag am Wiehre Bahnhof, um das Gepäck auf zwei Autos umzulegen und anschließend 3,5h bergauf zu fahren. Mit ordentlich Vesper im Gepäck kam nach 2h auch das erste ersehnte Verschnufeckli mit einer wohlverdienten Himmelsschaukel mit Blick gen Tal. Da die Wetterlage einen Regenguss ab der Nachmittagszeit versprach und der motorisierte Teil der Gruppe bereits auf das gemeinsame Essen wartete, trat man fleißig in die Pedale. Mystische Lichtstimmungen und ein Wechsel aus einzigartigen Witterungsverhältnissen wie sie sonst nur auf Island zu bestaunen sind führten das ortskundige Spitzensextett über den Schauinsland und die Stübenwasenloipe, kurz unterhalb des Feldberges ins Zastler. Das Verpflegungsteam demonstrierte unermüdlichen Einsatz und begrüßte die zwischenzeitlich etwas durchnässten SportlerInnen mit einem kühlen Radler. Bei selbstgemachtem Apfelstreuselkuchen und heiß-dampfendem Kaffee saß man gemütlichst beisammen und schwärmte von der anstehenden heißen Dusche sowie einem ergiebigen Abendmahl. Die Grillmeister und das designierte Küchenteam liesen sich nicht lumpen – für jeden Gaumen war etwas dabei. Die Kleinsten erfreuten sich an rauchig-geröstetem Gemüse, einem gefüllten Rosmarinkartoffelblech und dem herumflankierenden Vierbeiner. Das knisternde Kaminfeuer lullte die Mannschaft bei geselligem Kartenspielen in ein zunehmend aufgewecktes Beisammensein. Das herzhafte & süße Frühstück – für die einen der Ausklang eines Kurzurlaubes, für die anderen der Auftakt in eine zweite Runde radfahren – stimmte jeden entsprechend ein. Nachdem die geschäftig-kooperative Putzkolonne minutenspäter durch die Freiburger Hütte geeilt war, schwingten sich noch nunmehr vier Überbliebende auf ihre Räder. Entweder auf direktem Wege ins Tal oder auf Umwegen verabschiedeten sich alle zurück in den Alltag. Um sämtliche Kapazitäten des Wochenendes auszureizen, zeigten sich die Eisheiligen entsprechend gesinnt. Jedoch konnten weder Schnee, Wind und Nässe der gutgelaunten Gruppe etwas anhaben, sodass sich im ersten Anlauf sogar wahre Enduro-Naturtalente auf den Freiburger Trails beweisen konnten. Letztlich doch noch mit einigen Sonnenstrahlen im Gepäck endete ein wiederholungswürdiges, genussvolles und sportliches Wochenende.

Ein außerordentlicher Dank soll an dieser Stelle Marisa Haas für die reibungslose Organisation, Familie Laufer für den Kuchen und Familie Karl für den Gepäcktransport gebühren.

E.Strittmatter